Biografie

  • Geburtstag

    25. Juni 1943 (81 Jahre alt)

  • Geboren in

    The Bronx, New York, New York, Vereinigte Staaten

Carly Elisabeth Simon (* 25. Juni 1943 in New York City) ist eine US-amerikanische Sängerin, Pianistin und Songschreiberin. Simon erlangte Besondere Aufmerksamkeit durch Songs wie „You're So Vain“ (1973) und „Coming Around Again“ (1987).

Zusammen mit Musikern wie John Denver, Carole King und ihrem späteren Ehemann James Taylor erschien sie in den frühen 1970ern auf der Bühne.

Ihr Vater war Richard Simon (Mitbegründer von Simon & Schuster), ein begabter Pianist, der zu Hause oft Chopin und Beethoven spielte. Sie wuchs in Riverdale in New York auf und hat zwei Schwestern und einen Bruder.

Nach einem kurzen Versuch, mit ihrer Schwester Lucy Simon eine Karriere zu starten (sie hatten als The Simon Sisters Mitte der 1960er einen kleinen Hit mit dem Kinderlied Winken, Blinken, and Nod), begann Carly Simon ihre Solo-Karriere 1971 mit dem Album „Carly Simon“, das den Top-Ten-Hit „That's the Way I've Always Heard It Should Be“ lieferte. Es folgte bald das zweite Album „Anticipation“.

Der Durchbruch kam jedoch erst 1972 mit dem Album „No Secrets“, von dem einige erfolgreiche Singles ausgekoppelt wurden, insbesondere Carly Simons größter Hit You're So Vain, bei dem Mick Jagger im Refrain mitsingt und auf dem Klaus Voormann das markante Bass-Intro spielt. Carly und Dick Ebersol sind die einzigen, die wissen, wer im Lied gemeint ist. Dem Vernehmen nach soll es sich aber um Warren Beatty handeln.

1972 heirateten Carly Simon und James Taylor. Das Paar hat zwei Kinder, Sarah Maria ("Sally") (* 7. Januar 1974) und Benjamin Simon Taylor (* 22. Januar 1977). 1983 wurde die Ehe geschieden.

1974 erschien das Album „Hotcakes“, 1975 dann „Playing Possum“. Einer ihrer Hits in den 1970ern war der James Bond-Titelsong „Nobody Does It Better“. 1980 hatte sie einen Zusammenbruch bei einer Vorführung und zog sich daraufhin von der Bühne zurück. Es erschienen jedoch weiterhin Aufnahmen von Carly Simon, so etwa „Why“ (1982) und „Let the River Run“ (1988), für das sie 1989 den Oscar in der Kategorie Bester Song erhielt. Der Song wurde im Film Die Waffen der Frauen verwendet.

1998 wurde bei Carly Simon Brustkrebs festgestellt. Nach erfolgreicher Therapie machte sie wieder Musik. 2000 erschien das Album „The Bedroom Tapes“, 2005 folgte „Moonlight Serenade“, ein Jahr später „Into White“ und 2008 „This Kind of Love„. Ein Jahr darauf veröffentlichte Simon das Album „Never Been Gone“, das Neuinterpretationen früherer Erfolge sowie einen bis dahin unveröffentlichten Track enthielt. Die internationale Aufmerksamkeit führte auch zur Zusammenarbeit mit Musikern aus anderen Kulturkreisen. Beispielsweise engagierte der Schweizer Harfenist Andreas Vollenweider Simon im Jahr 2006 für die Produktion seiner CD Midnight Clear.

2015 veröffentlichte Simon ihre Memoiren Boys in the Trees: A Memoir, gefolgt von Touched by the Sun: My Friendship with Jackie im Jahr 2019 über ihre langjährige Freundschaft mit der ehemaligen First Lady Jacqueline Kennedy Onassis.

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