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Veröffentlichungsdatum
25. Juli 1983
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Dauer
10 Titel
Kill ’Em All ist das 1983 erschienene erste Album der Thrash Metal-Band Metallica; es wird dem Thrash Metal und Speed Metal zugeordnet.
Da keine größere Plattenfirma Interesse an der Veröffentlichung hatte, gründete Jon Zazula Megaforce Records, wo die Band am 3. Mai 1983 unterschrieb. Die Aufnahmen fanden in den Music America Studios in Rochester, New York, statt, und dauerten vom 10. bis zum 27. Mai 1983. Am 25. Juli 1983 wurde das Album veröffentlicht, kurz darauf ging die Band im Vorprogramm von Raven unter dem Titel Kill ’Em All for One auf Tournee.
Ursprünglich sollte das Album Metal Up Your Ass heißen, der Titel wurde aber von den Plattenvertrieben abgelehnt. Der Titel „Kill ’Em All“ entstand bei einem Ausbruch Cliff Burtons, der mit der Aussage reagierte: "Well, let's kill 'em all!" Darauf ist auch das Schallplattencover zurückzuführen, das einen Hammer, eine Blutlache und eine unscharfe Abbildung einer Hand zeigt, aber nicht beanstandet wurde.
Trotz seiner Verkaufserfolge kam Kill ’Em All erst im Zuge der Veröffentlichung des dritten Albums Master of Puppets in die US-Charts und erreichte dort Platz 120.
Es gilt als erstes Thrash- und Speed-Metal-Album, wenngleich Metallica nicht die erste Thrash-Metal-Band war; Exodus spielte 1983 bereits Thrash Metal, das Debütalbum Bonded by Blood erschien aber aufgrund von Problemen mit Geschäftspartnern erst 1985. Neben Kill ’Em All gilt Slayers im gleichen Jahr veröffentlichtes Debütalbum Show No Mercy als „Geburt des Thrash Metal“. Metallicas Wurzeln lagen allerdings „im Rock’n’Roll von Motörhead“, Show No Mercy hingegen ist „eher eine Riff-Platte, näher an Venom.“ Kill ’Em All vermischt Heavy Metal und Hardcore Punk und kombiniert dabei „hohe Geschwindigkeit mit Präzision, einer gewissen, noch rudimentären Technik – und vor allem viel Aggression.“ Das Album enthält mehrere Titel, die als Klassiker gelten, wie Whiplash, „den vielleicht wichtigsten Ur-Thrash-Song überhaupt“, The Four Horsemen und Seek & Destroy, das stark von Diamond Heads Dead Reckoning inspiriert sein soll. Jump in the Fire und Hit the Lights zeigen Einflüsse aus dem traditionellen Hard Rock.
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